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Tabaksteuer Deutschland: Neue Steuer auf E-Zigaretten?

Hallo liebe E-Shisha & E-Zigaretten Genießer,

zurzeit wird in den Medien heftig diskutiert, ob elektronische Zigaretten in Zukunft versteuert werden sollen. Es gibt viele die dafür sind (u.a. Marlboro Manager), dass eine gesetzlich vereinbarte Regelung für den Kauf einer E-Zigarette oder Liquid in Kraft treten soll. Genauer gesagt sollen für E-Zigaretten steuern und für Liquids eine Tabaksteuer vom Konsumenten zusätzlich bezahlt werden.

Steuern auf elektronische Zigaretten

Die große Zigarettenindustrie macht sich zwar Sorgen wegen den Nichtraucherschutzgesetzen, aber hauptsächlich besteht die größte Sorge davor, dass das Rauchen durch die Alternative des Dampfens revolutioniert wird. Auf der ganzen Welt werden elektronische Zigaretten im Handel angeboten. In Deutschland hat die elektronische Zigarette im Mittelstand ihren Platz gefunden und seitdem existiert eine klare Vertriebsstruktur. Professionelle E-Zigaretten Shops bieten eine umfangreiche Beratung und einen optimalen Service bzgl. elektronische Zigaretten.

Viele sehen das elektronische Dampfen mittlerweile als Alternative zur gewöhnlichen Zigarette. Manche geben die Kippenschachtel komplett auf und genießen die E-Zigarette mit unterschiedlichen Liquid Geschmackssorten in vollen Zügen. Es gibt auch Raucher, die eine E-Zigarette als Ergänzungsmittel sehen. Sie rauchen zwar täglich ihre Zigaretten aus der Schachtel, aber bevor man nach der ersten Kippe zur zweiten greift, nimmt man doch lieber die E-Zigarette und sorgt somit dafür, dass man über den Tag hinweg weniger Zigaretten raucht. Auch Wasserpfeifen-Raucher interessieren sich mehr und mehr für das elektronische Dampferlebnis. Nichtraucher dagegen haben kaum das Verlangen danach mal eine E-Zigarette auszuprobieren. Nahezu alle Nichtraucher finden die E-Zigarette angenehmer als eine gewöhnliche Zigarette, da diese die Umgebung nicht mit Qualm belastet.

In der unten zubetrachtenden Infografik kann man sehen, wie stark die Zahl der versteuerten Zigaretten in den letzten ca. 20 Jahren abnimmt.

Infografik: Weni­ger als 80 Milliar­den Ziga­retten ver­steuert | Statista Von Andreas Grieß | Data Journalist |19.01.2015 | Mehr unter Statista

Es ist klar, dass die E-Zigarette viel günstiger und geruchsneutraler ist als gewöhnliche Kippen der Zigarettenindustrie. Die elektronische Zigarette ist für viele bereits eine Art Widerstand zu verstehen, die sich gegen die großen Tabakkonzerne stellt. Ebenso bedeutungsvoll sind die gesundheitlichen Vorteile der E-Zigarette, die für modebewusste und auf ihre Gesundheit achtende das Dampfen attraktiver macht.

Tabaksteuer Deutschland

Tabaksteuer auf Produkte zu erheben die keinen Tabak enthalten ist ein sehr diskussionswürdiges Thema. Eigentlich wären Steuern auf E-Zigaretten nur logisch wenn (nikotinhaltige) Liquids als Genussmittel eingeordnet werden, somit können diese auch besteuert werden. Dann wäre nicht mehr die Rede von Tabaksteuer, sondern beispielsweise Liquidsteuer oder Steuer auf nikotinhaltige Produkte. Tabaksteuer auf nikotinhaltige Liquids anwenden ist aber Humbug, da die Steuer auf Gramm Tabak ausgelegt ist.

Es wäre wirklich schlimm für die E-Zigaretten Verkäufer, wenn die E-Zigarette nur in Traffiken erhältlich wäre. Damit wären E-Zigaretten praktisch nicht mehr verkäuflich, da Traffiken-Betreiber keine Ahnung in diesem Themengebiet haben und ebenso wenig Interesse am Verkauf. Traffiken haben eine klare Struktur, die strikt auf Einwegprodukte beschränkt ist. E-Zigaretten sind elektronische Geräte, hierbei gelten Gewährleistungen, Garantien und Rücknahmeregeln.

Um es kurz zu fassen:
Generell dürfen Liquids in Deutschland nicht besteuert werden und einen eingeschränkten Verkauf nur in Traffiken wird es derzeit nicht geben.

E-Zigarettensteuer: Gibt es politische Lösungen?

In Deutschland fällt die elektronische Zigarette nicht unter das Nichtrauchergesetz oder Arzneimittelgesetz. Bundesweit darf überall gedampft werden, ob am Bahnhof, in der Kneipe oder im Restaurant, erst wenn der Besitzer einer Lokalität persönlich die Nutzung verbietet ist Schicht im Schacht. Mit der steigenden Zahl an E-Dampfern wird langfristig die Freiheit vermutlich eingeschränkt werden. In L.A. (USA) ist das Dampfen in der Öffentlichkeit verboten und die riesen Tabakkonzerne wie Philip Morris oder British American Tobacco bringen seit einigen Monaten alle möglichen Argumentationen auf, damit der Verkauf eingeschränkt wird. Auch die EU und WHO unterstützen diese Maßnahmen.

In Deutschland hat die Regierung mal wieder etwas gefunden um die Kassen zu füllen, es geht doch am Ende nur ums Geld, sagen viele. Der gesundheitliche Aspekt ist nicht von Interesse, zumindest nur dahingehend, dass ehemalige Raucher eventuell nicht mehr die statistischen 8 bis 9 Jahre weniger leben und daraus folgend in Zukunft der Rentenkasse für noch längere Zeit zur Last fallen.

Ob es sich mal wieder um reine Lobbyarbeit handelt, wie einige davon ausgehen, sei mal dahingestellt. Es zeigt deutlich, dass alles finanzielle von sehr hohem Interesse ist, aber die Gesundheit des Volkes interessiert die Politik nicht mal im geringsten, leider.

Liquids werden bereits mit 19% Umsatzsteuer besteuert, außerdem besteht das Liquid überwiegend aus Lebensmitteln (zugelassene Zusatzstoffe). Aufgrund des ermäßigten Steuersatzes von 7% auf Lebensmittel, könnte man fordern, die Umsatzsteuer auf Liquids auf 7% zu verringern. Diese Maßnahme wäre zwar genauso daneben wie das Erheben von Steuern für elektronische Zigaretten, aber das wäre zumindest mal ein Argument.

Fazit

Man kann über diese Angelegenheit wochenlang diskutieren, dass aber früher oder später eine Steuer auf Liquids erhoben wird halten wir hierzulande leider für sehr wahrscheinlich. Natürlich will das hier keiner, aber wir glauben, langfristig wird man damit einfach rechnen müssen.

 

 

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Ein Kommentar

  1. Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern, bald wird es soweit sein: Steuer rauf für E-Zigaretten nebst Zubehör!
    Leider geht es vor allem mal wieder ums Geld. Irgendwann werden auch Fahrradfahrer eine Zusatzsteuer bezahlen müssen. Wird sich immer mehr für den Staat lohnen, auch wenn Fahrradfahren gesund ist 😉

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